Festo-Anlagenpraktikum für die Lehre in der Automatisierungstechnik und Informationstechnik

Kurzbeschreibung

Seit dem Sommersemester 2013 kommen am AIS insgesamt 48 Laboranlagen der Fa. Festo Didactic in der Lehre zum Einsatz. Die Anlagen sind aufgeteilt auf zwei Rechnerräume und sind jeweils in zwei Konfigurationen à 3 Stationen aufgeteilt.

Anlagenkombination A (Verteilen-Testen-Sortieren):

Die Station „Verteilen“ (16 Anlagen) besitzt ein Werkstücklager; falls ein Werkstück angefordert und vom Sensor erkannt wir, wird es von einem Ausschieber in die Transportposition für die nächste Station gebracht.

Die Station „Testen“ (8 Anlagen) erkennt Werkstücke in Abhängigkeit ihrer Höhe, Farbe und Material; der zugehörige Pneumatiklift transportiert ein Werkstück je nach Steuerungsprogramm zu einer höher gelagerten Luftrutsche zur Folgestation; Alternativ wird das Werkstück unten aussortiert.

Die Station „Sortieren“ (8 Anlagen) sortiert die Werkstücke in Abhängigkeit ihres Materials und ihrer Farbe und transportiert sie zu den jeweiligen Rutschen

Anlagenkombination B (Verteilen-Handhaben-Trennen):

Die Station "Verteilen" ist wie in Kombination A der Startpunkt der Werkstücke.

Die Station "Handhaben" (8 Anlagen) besitzt einen pneumatischen Kran; dieser besitzt einen integrierten Farbsensor und transportiert Werkstücke entweder zu den beiden mittig angeordneten Rutschen oder übergibt sie and die Folgestation.

Die Station "Trennen" (8 Anlagen) erkennt ankommende Werkstücke und lenkt diese auf eins der beiden folgenden Transportbänder.

Steuerungskonzept für Grundlagen der modernen Informationstechnik (Bachelor)

Für die Steuerung der Anlagen kommt im Grundstudium das E-Learning-Portal PIT zum Einsatz. Um den jungen Studierenden im zweiten Semester einen direkt Umgang zum Erlernen des Vorgehen beim zyklischen Programmieren von Steuerungen, kann hierin eine Anlage direkt in C programmiert werden. Die Entwicklungsoberfläche ist dabei in eine Webseite und mittels eines Code-Editor integriert, welchen die Studenten auch zum entwickeln von prozeduralen Programmen aus der Vorlesung und den Rechnerübungen kennen. Die Durchgängigkeit wird hierbei mittels einer eigens entwickelten Server-Architektur hergestellt, welche das Programm aus dem Front-End übernimmt, auf einem zentralen Server ausführt und Steuerungs- sowie Sensordaten zwischen einer Soft-SPS an der Anlage mit der Useransicht austauscht. Dadurch werden alle Prozessdaten stets in der Weboberfläche live und in Echtzeit sichtbar.

Demo

Veröffentlichungen