Entwicklung intelligenter verteilter eingebetteter Systeme in der Mechatronik

Dozent:  Prof. Vogel-Heuser
SS   SWS: 2+1   ECTS: 5 Prüfung: schriftlich/mündlich (90 min, Deutsch)

Vorlesung

Vortragende/rBirgit Vogel-Heuser
Stellung in StudienplänenSiehe TUMonline
Angeboten imSommersemester 2017
Umfang3 Semesterwochenstunden
AnmeldungSiehe „Teilnahmekriterien & Anmeldung“

Termine

Ziel (erwartete Lernergebnisse und erworbene Kompetenzen)

Im Anschluss an den Besuch der Lehrveranstaltungen sind die Studierenden in der Lage, verschiedene Modellierungssprachen (beispielsweise Petrinetze, Unified Modeling Language und Systems Modeling Language) einzusetzen. Des Weiteren sind die Studierenden in der Lage, formale Methoden (beispielsweise Object Constraint Language, Model Checking und Semantische Technologien) für einfache Beispiele anzuwenden.

Inhalt

Ziel der Veranstaltung EiveSiM ist die Vermittlung einer strukturierten Entwicklungsmethodik für technische Systeme. Neben der Identifikation, was ein technisches System ist und worin die Besonderheiten bei der Entwicklung mechatronischer Systeme liegen, sollen in dieser Lehrveranstaltung Fähigkeiten vermittelt werden, die es den Studierenden ermöglichen, anhand aktueller Methodiken aus der Industrie und Forschung, strukturiert vorzugehen.

Hierzu werden verschiedene Beschreibungsmittel gelehrt, die zur Umsetzung von Systembeschreibungen bzw. zur Entwicklung herangezogen werden. Neben Techniken aus der modellbasierten Systementwicklung - unter anderem UML und SysML - werden auch Methoden aus der Informatik gelehrt - beispielsweise Petrinetze und OCL. Ein weiterer Fokus der Veranstaltung ist die Vermittlung von Fertigkeiten zur Entwicklung intelligenter Systeme. Da insbesondere agentenbasierte Systeme eine wichtige Rolle für die Realisierung solcher intelligenten Systeme spielen, wird hierzu gelehrt, wie Methoden aus der künstlichen Intelligenz (z.B. Semantische Technologien) angewendet werden können, um technische Systeme flexibel und anpassbar zu gestalten.

Inhaltliche Voraussetzungen

Für die Vorlesung sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Kenntnisse in der Programmierung Speicherprogrammierbarer Steuerungen in den Programmiersprachen der IEC 61131-3 (z.B. durch den Besuch der Vorlesung Automatisierungstechnik) sind von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich.

Lehr- und Lernmethode

Neben dem theoretischen Teil der Vorlesung werden im Rahmen der Lehrveranstaltung praktische Übungen durchgeführt, in denen die Vorlesungsinhalte durch Anwendung gängiger Softwarewerkzeuge vertieft werden. Zusätzlich werden die Inhalte durch einen Fachvortrag von Dr. Jörg Liebig (methodpark) im Rahmen der Vorlesung unterstützt.

Studien-/Prüfungsleistungen

Die Lernergebnisse werden in einer schritflichen Klausur überprüft. Diese Klausur dauert 90 Minuten.

Online-Informationen


Zentralübung

Vortragende/rBirgit Vogel-Heuser
Stellung in StudienplänenSiehe TUMonline
Angeboten imSommersemester 2017
Umfang1 Semesterwochenstunden
AnmeldungSiehe „Teilnahmekriterien & Anmeldung“

Termine

Inhalt

Ergänzend zur gleichnamigen Vorlesung bietet die Zentralübung praktischen und theoretischen Einblick in die gelehrten Methodiken. Zum einen werden Modellierungsnotationen und Verarbeitungsmechanismen anhand von Aufgabenblättern bearbeitet und zum anderen praktische Anwendungen gelehrt. Weiterer Bestandteil der Zentralübung ist das selbstständige Erarbeiten forschungs- und praxisnaher Themen anhand von wissenschaftlichen Veröffentlichungen in gemeinschaftlichen Gruppenarbeiten.
Durch den Besuch von Vorlesung und Übung erhalten die Studierenden Fähigkeiten zur Entwicklung intelligenter, verteilter eingebetteter Systeme in der Mechatronik.

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